UFW ist im Grunde nur eine hübsche Oberfläche für iptables. Die Regeln liegen als Dateien auf dem System.
🔹 Backup erstellen
sudo cp -r /etc/ufw /root/ufw-backup
Optional zusätzlich:
sudo ufw status verbose > /root/ufw-status.txt
🔹 Wiederherstellen
sudo systemctl stop ufw
sudo cp -r /root/ufw-backup/* /etc/ufw/
sudo systemctl start ufw
🔥 iptables direkt sichern
Hier geht’s eine Ebene tiefer, quasi direkt an die Drähte.
🔹 Backup erstellen
sudo iptables-save > /root/iptables-backup.rules
Wenn du IPv6 nutzt:
sudo ip6tables-save > /root/ip6tables-backup.rules
🔹 Wiederherstellen
sudo iptables-restore < /root/iptables-backup.rules
Für IPv6:
sudo ip6tables-restore < /root/ip6tables-backup.rules
⚙️ Dauerhaft speichern (wichtig!)
Auf vielen Systemen gehen iptables-Regeln nach einem Neustart verloren.
👉 Lösung:
sudo apt install iptables-persistent
Beim Installieren wirst du gefragt, ob die aktuellen Regeln gespeichert werden sollen → Ja wählen.
Manuell speichern:
sudo netfilter-persistent save
🧠 Profi-Tipp (gerade für dein Setup mit Docker + UFW)
Docker pfuscht gerne direkt in iptables herum 🐳
👉 Deshalb:
- Immer iptables UND UFW sichern
- Nach Änderungen an Docker-Containern ggf. Backup aktualisieren
- Optional: eigene Regeln in
/etc/ufw/before.rules sichern (wichtig für Docker-Fixes)